Die Kompetenzagentur Osterholz richtet sich an besonders benachteiligte Jugendliche und hilft ihnen durch die Beratungs-, Vermittlungs- und Lotsenfunktion bei einer "passgenauen" beruflichen und sozialen Integration. Als eine Einrichtung für Jugendliche in der wichtigen Phase des Übergangs zwischen Schule / Beruf fügt sich die Kompetenzagentur in die bestehenden Strukturen ein, nutzt und ergänzt das vorhandene Unterstützungssystem. Zielgruppe sind junge Erwachsene bis zum Alter von 25 Jahren, die die allgemeinbildende Schule verlassen haben oder sich in einer Abschlussklasse befinden.
 

Die vorhandenen Strukturen des Landkreis Osterholz und ein festgelegtes Verfahren mit Schulverweigerung wurden einbezogen, weiterentwickelt und ausgebaut. Die Kompetenzagentur bietet Jugendlichen und ihren Familien Beratung, Begleitung und Unterstützung an. In einer Gestaltungsplattform treffen sich auf Initiative der KA Osterholz alle lokalen Akteure und Institutionen, die am Prozess Übergang
Schule / Beruf beteiligt sind.
 

Die KA ist im Tagungshaus Bredbeck, der Bildungsstätte des Landkreises Osterholz, verortet. Die Bildungsstätte bietet als Haus ideale Voraussetzungen durch Nutzungsmöglichkeiten von Seminar- und Übernachtungsräumen, Geräten, Materialien und Fahrzeugen.
 

Aufgabenspektrum der KA Osterholz:
 

  • Case Management: Mittlerfunktion zw. Klienten, Familien, Institutionen; Lotsenfunktion zw. vorhandenen Angeboten des Bildungs- und Berufsbildungssystems, der Jugendhilfe, Arbeitsmarktakteuren, der Gemeinwesenarbeit und freien Trägern bis hin zu Sport- und Kulturangeboten, aufsuchende sozialpädagogische Einzelfallarbeit und Begleitung
  • Kompetenzfeststellung und Assessment der CM-Klienten, Kompetenztraining
  • Anlaufstelle für Jugendliche, Schulen und Jugendamt, mit Kontakten zu sozialen Dienstleistern und Netzwerkpartnern
  • Netzwerkmanagement: Koordinierungsstelle für die Partner im regionalen Übergangsmanagement, enge Zusammenarbeit mit Produktionsschule der BBS

Die Kompetenzagentur Osterholz wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.







 

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